Thema: re:publica 2016

Überlebenskampf 2.0

Ein einsamer Wald in Sibirien: Kein Strom, kein Internet – und wir wären verloren. Wie wird nochmal ein Feuer entfacht? Mit dem Smartphone! Und wie werden wilde Tiere gefangen? Na, mit einem Laptop-Ladekabel! Wie wir Technik auch analog nutzen können, um zu überleben, zeigte der wohl nicht ganz ernst gemeinte „Survivalkurs“ auf der re:publica.

Let’s get started

Wo man auch hinsieht: Virtual Reality ist noch immer das große Ding der Startup-Szene. Zu keinem anderen Thema gibt es auf der re:pubilca so viel auszuprobieren. Doch es gibt noch andere digitale Entwicklungsfelder, zu denen sich Startups auf der Convention präsentieren. Zwei bemerkenswerte Beispiele aus Berlin.

Die Misere mit „Studio71“

Zum Thema „What’s up YouTube?“ sollte Ronald Horstmann, Geschäftsführer von „Studio71“, auf der Media Convention Berlin ein Panel abhalten. Nur leider wurde es erneut eine reine Werbeveranstaltung für das Multichannel Network. Die gleiche Beweihräucherung fand im vergangenen Jahr auf dem Medienforum Mittweida schon einmal statt, beobachtet Philine Ludwig.

Foto: "Louisa Manz" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc)

Vormarsch des Pseudojournalismus

Content Marketing umfasst viel mehr als das bloße Aufpoppen werbefinanzierter Inhalte in einem Magazin – es ist das Magazin selbst, das von großen Marken wie Coca Cola in redaktioneller Manier entwickelt wird. Schreibt Volkswagen bald selbst über seinen Abgas-Skandal? Darüber referierte der Medienforscher Lutz Frühbrodt auf der Media Convention Berlin.

Bei Anruf Snowden

Plötzlich erscheint er auf der Leinwand: Edward Snowden ist wieder live aus dem russischen Exil zugeschaltet. Zuvor spricht bei der Media Convention Berlin der Philosoph Luciano Floridi darüber, dass jeder Mensch ein Träger von Informationen ist, einer „Infosphäre“. Und die bilde schließlich das Individuum. Ein kurzes „Hallo“, dann steigt auch Snowden ins Thema ein.

"Tobias Mittmann" / www.jugendfotos.de, CC-Lizenz(by-nc)

Zwischen digitaler Welt und Pressefreiheit

Interviews, Berichte, Gespräche und Eindrücke zwischen Web 2.0 und Pressefreiheit: Zwei Teams von Bloggerinnen und Bloggern sind dieser Tage für politikorange in der Hauptstadt unterwegs.